von
Christoph
Kruse /
Kreisbote
Vor dem
Abschluss-Wochenende
in der
Eishockey-Landesliga
hat es der HC
Landsberg
weiter selbst
in der Hand,
Platz zwei zu
erreichen –
allerdings
machten es die
Riverkings
gegen Bad
Aibling und in
Bad
Wörishofen
extrem
spannend. Die
Oberländer
rang man mit
5:2 nieder, im
Derby in der
Kneippstadt
behielt man
durch einen
Penalty in der
60. Minute
spektakulär
noch mit 1:0
die Oberhand.
Am
Tag nach dem
Lumpigen
Donnerstag hat
man in
Landsberg
schon
schlechtere
Ergebnisse g

esehen:
Pepe Klemm
schoss die
Riverkings
gegen Bad
Aibling nach
zwei Minuten
in
Führung,
der Ausgleich
durch Stuffler
vom Bully weg
(6.) wirkte
noch wie ein
Betriebsunfall,
zumal Bastian
Simmler noch
vor der ersten
Sirene bei
doppelter
Überzahl
nach
schönem
Schrägschuss
von Alexander
Wedl das 2:1
erzielte.
Danach tat man
sich mit dem
Gegner, der in
der Tabelle
jenseits von
gut und
böse
steht, aber
recht schwer.
Michael
Falkenberger
im Landsberger
Tor rettete
den knappen
Vorsprung noch
mit einer
spektakulären
Parade im
Liegen (22.),
musste aber
vier Minuten
später
einen Schuss
von der blauen
Linie zum
Ausgleich
passieren
lassen. Als
der Puck einen
Moment vor dem
Bad Aiblinger
Tor frei lag,
stellte erneut
Klemm mit dem
Rücken
zum Tor auf
das verdiente
3:2.
Gegen Ende der
Partie
dominierten
die Riverkings
aber
zusehends.
Christian
Augst
entschied das
Spiel
letztendlich:
Seine
Doppelpass-Serie
mit Hanemann
und Klemm, die
zum 4:2
führte,
war für
Bad Aibling zu
schnell, kurz
danach vergab
er zwar noch
mit der
Rückhand,
doch in der
59. Minute
nutzte er
einen
Wechselfehler
der Gäste
mit einer
feinen
Einzelleistung
zum Endstand.
Wer am Freitag
gemeint hatte,
er müsse
lange auf die
Entscheidung
warten, sah
sich zwei Tage
später
noch deutlich
größeren
Schmerzen
ausgesetzt.
Die Riverkings
konnten wieder
nur mit
zwölf
Feldspielern
nach Bad
Wörishofen
anreisen. Es
entwickelte
sich ein
zerfahrenes
Spiel, in dem
auf beiden
Seiten die
Mehrzahl der
Pässe
nicht beim
Adressaten
ankam.
Höhepunkt
im ersten
Drittel:
Falkenberger
rettete
sehenswert
gegen den in
Unterzahl
durchgebrochenen
Schweinberger.
Die zweite
Hälfte
des
Mitteldrittels
gehörte
dann eindeutig
den
Landsbergern.
Augst, Klemm
und wieder
Augst brachten
ihre
Großchancen
nicht im Tor
unter (30.),
Endres wurde
bei einem
Alleingang im
letzten Moment
noch
gestört
(34.), Ville
Dollhofer
setzte eine
Vorlage von
Lieb knapp
links vorbei
(35.) und zum
Abschluss
kullerte ein
abgefälschter
Schuss von
Schäffler
nur Zentimeter
am leeren Tor
vorbei (37.).
Im
Schlussabschnitt
hatten erneut
Endres und
Augst noch
zweimal die
Chance zum
ersten Treffer
des Abends,
die Riverkings
konnten sich
aber auch bei
Falkenberger
bedanken, der
mehrfach
Schüsse
aus
kürzester
Dist

anz
irgendwie
abwehrte. Der
HCL konnte zu
diesem
Zeitpunkt nur
noch
Einzelleistungen
dagegensetzen,
und eine davon
brachte die
Entscheidung:
Bastian
Simmler ging
in der
Schlussminute
rechts durch
und bekam kurz
vor dem Tor
einen
Schläger
ins Gesicht.
Nach einiger
Diskussion
entschieden
die
Schiedsrichter
zurecht auf
Strafschuss,
Simmler
verwandelte
abgezockt 27
Sekunden vor
Schluss zum
einzigen
Treffer des
Abends.
Das konnten
die Gastgeber
offenbar nicht
verwinden.
Nach dem Tor
eskalierte die
Situation:
Torhüter
Nick
beleidigte die
Unparteiischen
solange, bis
diese ihn zum
Duschen
schickten, von
der
Wörishofener
Trainerbank
flog eine
Trinkflasche
nach der
anderen aufs
Eis. Linke
drosch beim
Bully noch
mehrfach
wütend
auf Hanemanns
Schläger
ein, Hanemann
nahm Linkes
Knie ins
Visier,
Foreman warf
die Handschuhe
weg und rief
Hanemann
(erfolglos)
zur
Satisfaktion
auf.
Quintessenz:
Hanemann fehlt
dem HCL im
letzten
Saisonspiel
gegen
Holzkirchen
(Freitag, 20
Uhr).
©Bilder
vom Spiel auf
der
Facebookseite
von RKsportfotografie