Die
Lechstädter
mussten die
Reise ohne
Hess,
Heringer,
Spring und
Wedl antreten,
konnten
dafür

aber vor den
Toren
Rosenheims
einen
Neuzugang in
der
Verteidigung
aufbieten: Max
Holzmann, Sohn
des
Füssener
Trainers und
Ex-Nationalspielers
Georg
Holzmann. Der
26-Jährige
war zuletzt in
der Bayernliga
in Erding
aktiv. Dort
spielte er –
wie jetzt in
Bad Aibling –
eine solide
Rolle in der
Defensive;
allerdings ist
Holzmann immer
auch für
ein paar
Strafminuten
gut. Wie oft
er
künftig
für die
Riverkings
antreten kann,
wird sich
zeigen. Als
Lehrer in
Miesbach mit
Wohnsitz in
München
und Co-Trainer
der
U18-Frauen-Nationalmannschaft
dürfte
Holzmann auch
anderweitig
gut
beschäftigt
sein.
In Bad Aibling
fiel sein
Einstand beim
HCL jedenfalls
gleich
schmerzhaft
aus. Holzmann
bekam einen
Schläger
ins Gesicht
und musste
genäht
werden. Die an
diesem Tag
schwachen
Schiedsrichter
hielten das
allerdings
ebenso wenig
für
strafwürdig
wie zwei
ähnliche
Aktionen,
davon eine,
die nach
Meinung von
Kapitän
Markus Haschka
die Partie
vorzeitig in
ruhigeres
Gewässer
hätte
bringen
können:
„In der Szene
war Basti
Simmler auf
dem Weg zum
Tor praktisch
durch und
kriegt wieder
den
Schläger
ins Gesicht.
Souverän?
Dennoch sah es
lange so aus,
als sollten
die Riverkings
als klare
Sieger vom Eis
gehen. Den
zwei Toren von
Geuß im
Auftaktdrittel
hatten die Bad
Aiblinger
zunächst
nur den
Anschluss
durch Stuffler
(37.)
entgegenzusetzen
gehabt. Als
Speckamp in
Überzahl
und Klemm im
Schlussabschnitt
die
Landsberger
mit 4:1 in
Führung
brachten,
schienen die
Messen schon
gelese

n,
zumal man in
dieser Phase
recht
souverän
agierte und
wenig
zuließ.
Dann
allerdings
verlor das
Unparteiischen-Gespann
endgültig
den
Überblick.
Nach einer
fragwürdigen
Strafe holten
sie auch noch
den falschen
HCL-Spieler zu
spät von
der Strafbank
zurück
und leisteten
sich noch
weitere
Schwächen.
„Das zweite
Tor gegen uns
war hoher
Stock. Beim
dritten war
schon
längst
abgepfiffen,
als der Gegner
noch dreimal
nachschlägt
und die
Scheibe ins
Tor haut; und
dann gibt der
Schiedsrichter
das auch
noch“,
ärgerte
sich Haschka.
Diese beiden
Treffer fielen
allerdings zu
spät
(59./60.), um
noch etwas am
verdienten
Sieg der
Gäste
ändern zu
können,
auch wenn Bad
Aibling in der
Schlussminute
mit sechs
Feldspielern
noch einmal
gehörig
Druck machte.
Haschkas Fazit
fiel dann aber
überwiegend
positiv aus.
„Das war
sicher kein
berauschendes
Spiel, aber
wie man sieht,
kann in dieser
Liga jeder
jeden
schlagen, da
muss man auch
einmal solche
zwei Punkte
holen.
Hinterher
fragt kein
Mensch mehr
danach. Wir
sind diesmal
auch taktisch
gut gestanden,
haben auf
unsere Chancen
gewartet und
die dann auch
genutzt.“
Durch die
überraschende
6:8-Niederlage
des ESC
Kempten in
Forst
rücken
die Riverkings
damit wieder
auf Platz 2
der Tabelle
vor. Damit
kommt es am
Sonntag (17
Uhr) in der
Landsberger
Eishalle zum
Spitzenspiel
gegen den EV
Pfronten. Die
Marschrichtung
ist auch gegen
den
Spitzenreiter
klar: „Das
wird
natürlich
nicht
einfach“, so
Haschka, „aber
wir wollen die
Punkte schon
in Landsberg
behalten. Ich
freue mich
jedenfalls
schon auf
dieses Spiel.“
EHC Bad
Aibling - HC
Landsberg 3:4
(0:2, 1:0,
2:2). Tore:
0:1 (8.)
Geuß,
0:2 (8.)
Geuß
(Zeck), 1:2
(38.) Stuffler
(Ahrens), 1:3
(51.) Speckamp
(Simmler/+1),
1:4 (54.)
Klemm (M.
Kerber), 2:4
(59.) Splitter
(Neumaier/+1),
3:4 (60.)
Ahrens
(Aßbichler/+1).
Zuschauer:
135. Strafen:
Bad Aibling
20, Landsberg
14 Minuten.
“
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